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Wir freuen uns sehr, dass wieder ein inklusives Konzert stattfinden kann!

Inklusives Konzert

Das Korczak-Haus in Zeiten von Corona

Wer unserer Kinder kennt, weiß, dass alle Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler zu den in dieser Zeit besonders gefährdeten Menschen gehören. Unsere Eltern sorgen sich sehr um eine mögliche Ansteckung ihrer Kinder. Und die Lehrer und Lehrerinnen haben Angst, dass sie ein Kind durch eine unerkannte Infektion anstecken könnten – es ist eine große Belastung für alle Beteiligten.

Am Wochenende, an dem Schulschließung angekündigt wurde, haben wir uns auf die neue Situation vorbereitet. Freitags gab es eine außerordentliche Vorstandssitzung, bei der die unterschiedlichen Möglichkeiten der Notbetreuung und die notwendige Anhebung der Hygienestandards besprochen wurden. An jenem Samstag haben wir Elternbriefe und Rückmeldebögen an die Eltern verschickt. So konnten wir schon am Montag die Notbetreuungspläne aufstellen und am Dienstag mit der Notbetreuung beginnen.

Nun machen wir seit dem ersten Tag der Schulschließung für jedes angemeldete Kind eine Eins-zu-eins-Betreuung, immer in einem separaten Raum. Alle Kinder der Janusz-Korczak-Schule und des Schulkindergartens haben auf Grund ihrer schweren Behinderung Anrecht auf eine Notbetreuung. Es gibt auch eine größere Zahl von Eltern in systemrelevanten Berufen.

Unsere Regelungen haben wir mit dem Gesundheitsamt abgesprochen. Sie wurden mit der sich ändernden Situation immer wieder angepasst und uns jeweils vom Gesundheitsamt genehmigt.

Schon vor der Schulschließung haben wir versucht, Desinfektionsmittel, Masken etc. zu bekommen. Das ist für Masken und Schutzkleidung anfangs nicht gelungen. Als Ersatz begannen Mütter und Kolleginnen Mundschutze aus Stoff zu nähen – ein zukunftswei­sen­der Entschluss wie sich mittlerweile gezeigt hat.

Nach einigen Wochen konnten wir Desinfektionsmittel, Schutzkittel, -brillen, Einmal­hand­schuhe, Mundschutz etc. für reichlich Geld selbst besorgen. Wir bekamen auch ein Hilfsangebot der Stadt und des Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Die erste Lieferung aus dieser Quelle kam nach den Osterferien und jetzt dürfen wir alle zwei Wochen auf Nachschub hoffen. Dafür sind wir sehr dankbar.

In den Osterferien wurde die Betreuung durch unseren Familienentlastenden Dienst fortgesetzt. Es beteiligten sich auch einige Lehrerinnen freiwillig.

Viele Eltern haben sich anfangs mit der Notbetreuung zurückgehalten. Nach und nach steigt nun die Zahl der Familien, die Hilfe benötigen. Jetzt, in der zweiten Woche nach den Osterferien haben wir 25 Kinder – mehr als die Hälfte unserer gesamten Plätze – in der Eins-zu-eins-Betreuung. Wenige von ihnen kommen nur stundenweise, viele zwei, drei ganze Tage und neun Kinder vier oder fünf Tage. Nach den Osterferien wurden auch die Bustouren wieder aktiviert. Jede Tour fährt aus Sicherheitsgründen nur ein Kind.

Es werden nun immer mehr Kinder kommen und die Organisation der Eins-zu-eins-Betreu­ung allein in einem Raum wird komplexer. Wenn die Raumkapazität (bis zu 23 Betreuungs­paare sind gleichzeitig möglich) nicht mehr ausreicht, werden wir die Betreuung in Schichten organisieren. Da gibt es noch Spielraum.

Es ist eine schwierige Zeit, aber wir haben die Herausforderung angenommen!

Die besondere Situation hat auch gezeigt, wie gut sich alle Beteiligten unterstützen und dass man sich auf den Zusammenhalt im Korczak-Haus verlassen kann. Alle Mitarbeite­rinnen und Mitarbeiter standen von Beginn an zur Verfügung für die Betreuung. Sie halten sich an die Hygienemaßnahmen, unterstüt­zen das Hygienekonzept und übernehmen viele Aufgaben in diesem Zusammenhang. Selbst die, die zu einer Risikogruppe gehören, wollten weiterarbeiten. Wenn nicht entsprechende Vorerkrankungen vorlagen, haben wir das Angebot gerne angenommen. Jeder ist bereit da zu helfen, wo er gebraucht wird.

Das ganze System funktioniert auch wegen der intensiven Zusammenarbeit zwischen Leitung und Vorstand so gut. Die besonderen Kenntnisse der Vorstandsmitglieder im medizinischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Bereich helfen, Entscheidungen schnell und richtig zu treffen.

Das wichtigste für die Betreuung ist aber: alle Kinder und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bisher gesund geblieben.

Wir hoffen nun, dass es in ein paar Wochen oder Monaten wieder kleine Gruppen geben und aus Eins-zu-eins Zwei-zu-zwei oder Drei-zu-zwei werden kann. Wann das möglich ist, wird zusammen mit den Eltern und dem Gesundheitsamt entschieden.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Cornelia Rüthlein und Andreas Wand

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Im Garten

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Bufdis

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